Pressebericht der „Berliner Zeitung“ BZA zur Malerei auf der Berliner Mauer:
Auszug:
„… Hier an der Mauer malte SANTONI ein Bild, flächig, ohne Raumperspektive, mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten, das er „Trilogie Maschine Macht“ nannte.
„Ich will mit meinem Bild, meiner Bilderfindung, Mechanismen bloßlegen, wie es sie noch überall auf der Welt gibt“, erklärt er. „Den linken Teil nenne ich ‚Blutstein’, eine simple Maschine. Die Machthaber betreiben sie wie einen Stempel, sie pressen alle Kraft aus den Menschen. Die ‚Propagandamaschine’, ich habe sie, weil sie alles beherrschend ist, in die Mitte gebracht, ist unangreifbar, aggressiv und für die Öffentlichkeit nicht zu durchschauen. Die ‚Vogelscheuche’, rechts, ist ein Bild für die bewährte Praxis. ‚Unsere Hemden sind alle so wunderschön weiß, wir sind von der saubersten Sorte!’“
SANTONI hat einen Text eingefügt: „… und die schlimmste Mauer ist die, die wir nicht merken, denn wir haben sie selbst errichtet!“
Die Steinmauer in Berlin einzureißen, ist für ihn erst ein Anfang. „Die wahnsinnigen Mauern zwischen den Menschen, zwischen den Kulturen müssen weg!“ …“
(Barbara Fuchs)